Nachricht

Liebe Freundinnen und Freunde von AntiAtomBonn,

mit diesen Wünschen für 2013 möchten wir euch allen für das Interesse und die Unterstützung bei unseren Aktionen 2012 bedanken!

"Atomtransporte stoppen - Ausstieg exportieren" - Unter diesem Motto haben wir 2012 lautstark und phantasievoll gegen die Auswüchse von Atomindustrie und Energiepolitik protestiert:

Gegen die Westcastoren (Autobahnaktionstag), gegen den Solarkahlschlag (Bonner Demo im März), gegen ein Endlager in Gorleben (Aktion "Atommüll wegstriXten" in Gorleben und Bonn), sowie gegen eine weitere Zentralisierung des Strommarktes mittels neuer Stromtrassen (Einwendungen gegen den NEP).

Mit jeder Aktion haben wir natürlich auch gegen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken protestiert, besonders jedoch beim Fukushimatag oder der Aktion "Rette sich wer kann" Ende Oktober, genauso wie mit der Kinvorstellung "Das Ding am Deich"(Vorstellung wird im Januar/Februar wiederholt wegen großer Nachfrage).

"Ausverkauft!" hörten am vergangenen Montag (19.11.) im WOKI-Kino viele Gäste die den Film das Ding am Deich sehen wollten. Der kleine Saal des Woki-Kinos war bis auf den letzten Platz besetzt - die Infostände der Veranstalter attac Rhein-Sieg und AntiAtomBonn gut besucht. Auch die fast eine Stunde dauerende Diskussion mit der anwesenden Regisseurin Antje Huber verging Dank der zahlreichen Publikumsfragen wie im Fluge.

Fazit zum Film: Exzellent gemacht, mitreissende Interviews und emotional bewegend ohne in den Zynismus abzudriften. Nicht nur für Zeitzeugen ein empfehlenswerter Film, wie viele der zahlreich erschienenden jüngeren Zuschauer bestätigen konnten. Die DVD ist nun käuflich zu erwerben: http://www.shop.ausgestrahlt.de/shop/brokdorf/filmtour-das-ding-am-deich.html

Das Ding muss weg!

Ungläubiges Staunen bis Fassungslosigkeit. Wenige Bonnerinnen und Bonner konnten die Rette-sich-wer-kann-Aktion vom vergangenen Samstag auf dem Bottlerplatz unberührt hinter sich lassen. Zu beklemmend ist das Gefühl, nachdem klar wird, das viele Atomanlagen doch sehr nah an Bonn liegen und wie sich unsere Verwaltung auf Unfälle vorbereitet - nämlich überhaupt nicht. Die TeilnehmerInnen am Rette-sich-wer-kann-Quiz (Fragen und Lösungen siehe unten), waren sich am Ende meist einig: Alle Atomanlagen abschalten! Nur so könnten wir ein zweites Fukushima vermeiden. Doch mit der Aktion wurde nicht nur auf atomare Gefahren aufmerksam gemacht, sondern auch der Film "Das Ding am Deich" (Vorführung in Bonn: WOKI-Kino am 19.11. um 20:15) beworben. Insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag, der auch langjährige AktivistInnen zum grübeln brachte.

 

Im Rahmen der Aktionswoche von ausgestahlt (http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/katastrophenschutz0.html) werden wir am Samstag, den 10.11. zwischen 10:30 und 15:30 Uhr auf dem Bottlerplatz die Gefahr, die uns in Bonn droht, anschaulich machen. Neben unserem Infostand errichten wir auf dem Boden eine Art Modell. Ein großer Punkt in der Mitte symbolisiert Bonn. Von da aus führen Streifen in verschiedene Richtung zu 11 AKW-Standorten in der weiteren Umgebung (300 km-Umkreis). "Nehmen wir an, in Tihange (131 km entfernt) gäbe es einen schweren Unfall, durch den sofort Radioaktivität freigesetzt würde. Wie lange würde es dann bei mäßigem Westwind dauern, bis radioaktive Strahlung in Bonn ankommt?" - Diese und andere Fragen zum Katastrophenschutz werden wir im Laufe des Tages in die Runde werfen, ähnlich einem Quiz.

Wer Lust hat, die Aktion zu unterstützen, kann sich gerne an Anika Limbach wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(14.10.2012) Liebe Freundinnen und Freunde der Erneuerbaren Energien, liebe Atomkraftgegner und AtomkraftgegenerInnen,

wie wir es befürchtet haben kommt der Zeitpunkt nahe, an dem die Erneuerbaren Energien und das dazugehörige Gesetz EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) von der Lobby der fossilen Energieträger innerhalb und ausserhalb der Regierung massiv unter Beschuss genommen werden. Am 15. Oktober wird die neue EEG-Umlage (politisch!!!) festgelegt. Die Forderungen nach einer "Umgestaltung des EEG" mehren sich und werden schärfer...

Wir stellen uns gemeinsam mit vielen befreundeten Organisationen gegen die Anti-Erneuerbare-Lobby mit Zahlen und Fakten (hier gehts zu den Zahlentricks mit dem EEG), um die Bevölkerung zu informieren und die Scheinargumente einiger Politiker zu entlarven. Das allein reicht uns allerdings nicht und deshalb werden wir mit einer gemeinsamen Presseerklärung am Montag gegen die Stimmungsmache angehen.

Gleichzeitig werden wir auch mit einer bundesweiten e-Mailaktion Angela Merkel, Peter Altmeier und Philipp Rösler unter Druck setzen. Das automatisierte Formular findet ihr hier: http://www.nein-zu-atomkraft.de/zahlenspiele.php . Es geht ganz schnell und zeigt den EntscheiderInnen, dass sie gegen den entschiedenen Widerstand großer Teile der Bevölkerung handeln... schickt einfach ab dem 15. Oktober eine Mail für die Erneuerbaren Energien ab. Vielen Dank!

Bei Fragen meldet euch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Windige Grüße
AntiAtomBonn

Zahlentricks mit dem EEG: Lest hier wie mit Zahlentricks die Erneuerbaren schlecht geredet werden...

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist mehr als jemals zuvor unter Beschuss. Im Oktober 2012 wird die neue EEG-Umlage für 2013 herausgegeben. Diese soll wieder deutlich ansteigen. Die Erneuerbaren Energien werden dabei als Preistreiber beschuldigt. Zu Unrecht, denn es sind zu einem Großteil andere Faktoren, die die Kosten steil nach oben treiben.

Der Film über "Das Ding am Deich" läuft am 19. November um 20:15 in Bonn im Kino WOKI!

Mit dabei sein wird die Regisseurin Antje Hubert, die für Fragen nach dem Film zur Verfügung steht.

Zum Film: Anfang der 1970er Jahre versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr.  Es folgten große Proteste, die den Ort spalteten und die Republik 13 Jahre lang in Atem hielten. 1986, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl, ging das AKW ans Netz. Es wurde ruhig in der Marsch, und nur noch wenige Dorfbewohner hielten an ihrem Widerspruch fest.

Mit Neugier auf diese Menschen und ihren Alltag mit einem AKW vor der Haustür macht sich der Film auf in den abgelegenen Landstrich. Ein Jahr lang umkreist er das „Ding“ und taucht mit den Erinnerungen der widerständigen Anwohner und altem Filmmaterial ein in eine bewegende Vergangenheit. Doch dann wird die Geschichte von der Gegenwart auf eine Weise eingeholt, die niemand erwartet hätte: Zuerst beschließt die Bundesregierung längere Laufzeiten für alle AKW, und nur wenig später bebt in Japan die Erde …

Der weltweit stattfindende Uranaktionstag am 29. September 2012 wurde von einer guten Medienresonanz begleitet. Trotz der zeitgleich stattfindenden bundesweiten Umfairteilen-Aktionen (Thema Bankenkrise) fanden sich 100 Aktivistinnen in Gronau ein. Dort wurde eine Menschenkette zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank geknüpft: Hier zeigte sich eindeutig der Zusammenhang zwischen Atomwirtschaft und Hochfinanz. Die Verbindung zur Bankenkrise ist klar. Es sind die gleichen Player, Gewinne werden privatisiert (lat. privare = berauben) und Kosten sozialisiert (auf die Allgemeinheit abgewälzt). Die Bilder wurden von Chris Weise (AntiAtomEuskirchen) gemacht und hier geht es zu der Aktionsbeschreibung unserer Nachbarn:  http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/2012/10/01/weltweit-auch-in-gronau-und-almelo-gegen-uran-und-atom-wirtschaft-demonstriert/#more-202

Mülheim-Kärlich. Die Bürgerinitiative gegen das AKW Mülheim-Kärlich wirft der RWE Power AG vor, beim Abbau des Atomkraftwerks den Umfang der Teilgenehmigungsverfahren bewusst verkleinert zu haben, um gezielt eine Öffentlichkeitsbeteiligung auszuschließen. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke schließt sich dieser Kritik an.

von ANNETTE HOPPEN (Rhein-Zeitung Koblenz, 24.09.12)

AntiAtomBonn wird sich am 29. September am weltweiten Uranium Action Day beteiligen. Dazu fahren wir nach Gronau um an einer AntiAtomBanken-Menschenkette teilzunehmen und dann gemeinsam nach Almelo (Niederlande und ca. 40 km von Gronau entfernt) mit den holländischen AktivistInnen vor der Urenco-Zentrale zu demonstrieren.

Infos zur Abfahrt:

Wir treffen uns um 8:15 auf dem Überlandbusparkplatz am Hauptbahnhof (beim alten Friedhof), um uns auf die anwesenden PKWs zu verteilen. Solltest du (über ein Auto verfügen und) mitfahren wollen, melde dich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! damit wir die Verteilung auf PKWs besser planen können.

Wir freuen uns auf Dich!!!

Die Alternative Wochenendticket scheidet diesmal leider aus, da es zeitlich nicht möglich ist mit den Regionalzügen rechtzeitig in Gronau zu sein ohne bereits Nachts zu starten...

Hier der Aufruf zum Uranium Action Day

„Uranindustrie stoppen - Uranabbau, Urananreicherung, Brennelementefertigung und Atomkraftwerke stilllegen“

Weltweit wird auch nach dem verheerenden Unglück von Fukushima Atomkraft genutzt. Dabei drohen nicht nur Katastrophen riesigen Ausmaßes durch Unfälle in Atomkraftwerken, sondern bereits der Abbau von dem Rohmaterial Uran führt zur Verseuchung ganzer Landstriche. Die Zustände beim Uranabbau sind nicht nur umweltschädlich, sondern auch menschenunwürdig, indigene Bevölkerung wird vertrieben und die Arbeiter*innen nicht von der Strahlung geschützt – von einer sauberen Atomenergie gibt es keine Spur. Permanent wird nach weiteren Uranabbaugebieten gesucht, z.B. gibt es auch in Polen dementsprechende Pläne. Doch an vielen Orten regt sich Widerstand gegen den Uranabbau. Die Produktion in der atomaren Spirale geht nach dem Uranabbau weiter mit Urananreicherung und Brennelementefertigung. In jedem der Schritte entsteht radioaktiver Müll, von dem niemand weiß, wo er gelagert werden soll – weltweit gibt es kein sicheres Endlager.

Bei strahlendem Wetter präsentierte AntiAtomBonn erstmalig das größte AntiAtom-Woll-X in Bonn auf dem Friedensplatz. Natürlich wurde nicht nur gestriXt, sondern auch mit Infos und AntiAtom-Materialien für eine atom(waffen)freie Welt geworben. Viele interessierte BonnerInnen und auch Touristen aus fernen Landen zeigten sich interessiert an dem wollenden Wunder. Diskutiert wurde aber auch nicht nur mit besorgten BürgerInnen, sondern auch mit der FDP - diese hatte passend zum gelben X ihren Infostand gleich neben an aufgebaut. Hoffentlich konnten die AktivistInnen die FDPler überzeugen, dass die hohen Energiepreise nicht unbedingt etwas mit der EEG-Umlage zu tu haben...

Nach ziemlich genau 24 Stunden haben die AktivistInnen die Blockade der Urananreicherungsanlage Gronau selbstständig beendet. Damit war das die (bisher) längste Protestaktion vor den Toren der UAA. Sie begann gestern gegen 13 Uhr und bestand aus zwei Tripods vor den beiden Werkstoren, Transparenten und mehreren AktivistInnen. Genächtigt wurde in den Tripods und auf Stroh, welche ein Landwirt zur Verfügung stellten. Die ganze Zeit über war die Situation für die AktistInnen relativ entspannt, etwas chaotischer hingegen verlief der Schichtwechsel der Urenco-MitarbeiterInnen heute morgen.

Solange in Gronau Uran für den Weltmarkt angereichert wird und bis zu 35 AKW versorgt kann von einem Atomausstieg keine Rede sein. Und im Atomausstiegsgesetz wird die Gronauer Anlage nicht erwähnt! Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen - auch in Gronau!

Diese Meldung stammt von Sofa: http://www.sofa-ms.de/

Nach zwei Wochen, zahlreichen Workshops, hunderten TeilnehmerInnen - aus den verschiedensten Ländern Europas - und gelungenen Aktionen ging das NRW-Klimacamp 2012 im Hambacher Forst zu Ende. In den noch verbliebenen Resten des Forstes wachsen Hainbuchen und Stieleichen und der Wald beherbergt eine Kolonie der vom Aussterben bedrohten Bechsteinfledermaus (Quelle Wikipedia). Doch nicht nur gegen den Braunkohletagebau vor Ort und gegen Umweltverschmutzung allgemein demonstrierten die jungen und alten AktivistInnen. Die Forderung nach einer internationalen Klimagerechtigkeit war laut und deutlich zu vernehmen.

In über 50 Vorträgen und Workshops wurde über das Klima, Umweltschutz und die Alternativen diskutiert. Auch von Umsiedlungen betroffene BürgerInnen waren vor Ort und berichteten über ihre Lage.Schnell wurde klar, dass Europas größtes (und tiefstes) Baggerloch zu einer Hypothek für unsere Kinder wird und schleunigst gestoppt werden muss...

Die Verpflegung vom Kochkollektiv Rampenplan und Live-Musik diverser Bands rundeten den kulturellen Teil des rheinischen Klimacamps ab. Die Zeit vor Ort wurde auch genutzt um AntiAKohleBewegung und AntiAtomBewegung zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.

Nachdem am 7.8. bereits 90 AktivistInnen für über 10 Stunden die Hambachbahn durch eine Sitzblockade aufhielten, ketteten sich drei Aktivisten später an die Schienen. Der Kohletransport konnte erst nach der Entfernung der Aktivisten weiterfahren.

Im April diesen Jahres haben UmweltaktivistInnen Baumhäuser an der Abrisskante errichtet, um dort die geplante Rohdung des Hambacher Forstes durch RWE zu verhindern. Infos und Bilder von den Baumbesetzern gibt es hier: http://hambacherforst.blogsport.de

Das Klimacamp bei Köln endete am 11. August - das Klimacamp in der Lausitz startete einen Tag später: http://www.lausitzcamp.info/ .

Update zu den Einwendungen gegen den Netzentwicklungsplan 2012:

Über 1.500 Einwendungen haben die Netzbetreiber bis zum 10. Juli erreicht. Das ist ein großartiger Erfolg - nachdem bis Ende Juni erst 70 Einwendungen eingegangen waren. Ein guter Schritt, aber kein Grund sich in der Sache zurück zu lehnen. Die nächste Einwendungsphase kommt. Eingesehen werden können die Einwendungen hier: http://www.netzentwicklungsplan.de/content/konsultation-2012

Natürlich nur, wenn der Autor vorher den Netzbetreibern seine Zustimmung zu einer Veröffentlichung gegeben hat. U.a. berichtete auch die taz über die Einwendungen: http://www.taz.de/Buerger-gegen-Windparks/!97809/

Vielen Dank für alle TeilnehmerInnen und UnterstützerInnen! AntiAtomBonn wird den NEP weiterhin kritisch begleiten! Die Energiewende ist dezentral!

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie ihr vielleicht aus diversen Medien erfahren habt wurde just der sog. Netzentwicklungsplan (NEP) veröffentlicht und zur "Konsultation" für alle BürgerInnen bis zum 10. Juli freigegeben. In dem Netzentwicklungsplan legen die Übertragungsnetzbetreiber (sic!) ihren Bedarf am künftigen Netzausbau dar. Der Plan soll dann im Laufe des Jahr verschiedene Gremien durchlaufen, bis er als Gesetz vom Bundestag erlassen werden kann.

Eine neue Form der "Mitbeteiligung" ermöglicht es uns den Plan bis zum 10. Juli zu kommentieren (hier sind es sog. Konsultationen). Einige Parteien, Einzelpersonen und Institutionen haben dies bereits getan - wenn auch leider teilweise sehr interessengeleitet und unkritisch. AktivistInnen von AntiAtomBonn haben den Plan analysiert  und eine Muster-Stellungnahme dazu verfasst. Ebenso haben wir ein Hintergrundpapier entwickelt, dass für eigene Stellungnahmen verwendet werden kann. Die Einwendungen können auch als eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden.

Die AntiAtomBonn-Dokumente gibt es hier:

Musterschreiben zum Netzentwicklungsplan

Erläuterung zum Netzentwicklungsplan

Den kompletten Netzentwicklungsplan und die Anleitung zur Konsultation findet ihr hier: http://www.netzentwicklungsplan.de

Warum ist der Netzentwicklungsplan kritisch zu sehen?

Netzentwicklungsplan soll zentralistische Strukturen zementieren: http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=1647&Itemid=379

Regionale Netze statt teurer Stromautobahnen: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/energiewende170.html

Sehenswert: Die Doku "UnterStrom" zeigt, wie überall im Land Bürger und Stadtwerke die Energiewende selbst in die Hand nehmen, in welchem Umfang sich Industriesubventionen in der EEG-Umlage verstecken und welche Preis senkenden Effekte erneuerbare Energie bereits heute auf den Strompreis an der Börse hat: "UnterStrom" - http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1666352/ZDFzoom:-Unter-Strom

Der Deutsche Bundestag hat den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 beschlossen. Ein Erfolg der Anti-Atom-Bewegung und von Tausenden von Menschen, die sich über Jahrzehnte gegen diese sinnlose und gefährliche Form der Energiegewinnung eingesetzt haben. Deshalb bleiben wir dabei: Wir wollen die Abschaltung aller Atomreaktoren – und zwar sofort!

Trotz alledem bleibt noch viel zu tun. Erst 2022 wird das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet, die Bundesrepublik besitzt immer noch kein geeignetes Endlager für hochradioaktiven Atommüll und die Regierung Merkel verschleppt die Energiewende.

Und, Deutschland ist immer noch Mitglied von EURATOM, der Europäischen Atomgemeinschaft. Deutschland finanziert mit seiner Mitgliedschaft weiterhin die Atomkraft der EU und als NaturFreunde fordern wir auch hier den Ausstieg!

Warum und weshalb Deutschland bei EURATOM nicht mehr mitmachen soll, was „1000 Gipfel“ damit zu tun haben findet ihr auf der Website der Naturfreunde: http://www.euratom-nein-danke.de/

Gemeinsam mit Robin Wood und Klaus dem Geiger sammelte AntiAtomBonn am 8.5. auf dem Bonner Münsterplatz hunderte von Unterschriften für die Stillegung der Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW). Die BonnerInnen zeigten sich überrascht bis empört über die in weiten Bevölkerungskreisen noch unbekannte - und für die Atomkraft weltweit doch so wichtige - Atomanlage im Norden NRWs. Während die Kids munter den AntiAtom-Kletterberg bestiegen und Klaus der Geiger politisch musizierte, diskutierten die Erwachsenen an den Infoständen der beiden Organisationen. Die Polizei zeigte sich beeindruckt von der Fülle des Informationsmaterials, weigerte sich aber den Kletterberg zu testen. Insgesamt ein sehr erfolgreicher, sonniger AntiAtom-Tag!

Robin Wood tourt weiter durch NRW / Online unterschreiben: http://www.robinwood.de/uran

Bilder unter: http://www.flickr.com/photos/antiatombonn-de

Ein großer Förderturm ragt in den wolkenverhangenen Himmel. Darum Mauern mit Natodraht und Zäune. Zwei Wachleute schauen herüber zur Einfahrt. Jetzt kommt die Sonne durch. Ein riesiges gelbes X leuchtet auf der Zufahrtstraße. Ein Banner „Atommüll Wegstrixen – AntiAtomBonn“ hängt an einer massiven Toreinfahrt. „Heute kommt hier keiner durch“, sagt Karin, die es sich auf einem Strohsack bequem gemacht hat und strickt.

21. April 2012, 12 Uhr. Fünfzehn Aktive aus Bonn, Köln und dem revolutionären Nümbrecht blockieren die Zufahrt zum Erkundungsbergwerk für das Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Gorleben. Sie sitzen auf einem gestricken Patchwork-X. Schenkellänge ist 15m, die Breite je ein Meter. Über 18 Km Wolle wurden von insgesamt mindestens 43 Personen verstrickt.

Über 80% wurden von Frauen angefertigt. „ Wir hatten im Januar die Idee, ein riesiges X zu stricken und haben einfach Leute und Gruppen gefragt, ob sie uns unterstützen wollen“, erzählt Karin. „Am Anfang war es ganz still, aber dann kam zum Schluss immer mehr. Von ganz verschiedenen Leuten mit denen wir teilweise noch nie direkten Kontakt hatten. Echt coole Sache.“ So z. B. von der „Wolllust“ aus Bonn, einem Zusammenschluss von aktiven Frauen, die Adenauer zu seinem Geburtstag im Januar eine riesige Wollmütze strickten. Nicht ihm persönlich, aber seinem Denkmal in Bonn.

 

Gut 2000 Menschen kamen am 23.4. auf den Bonner Marktplatz um Merkel und Röttgen bei ihren Wahlkampfreden zu hören. AntiAtomBonn war dabei und forderte von Merkel/Röttgen die Abschaltung der Atomfabrik Gronau. Die Kanzlerin sprach das Thema Energie zwar an, bot außer konzeptlosem Wischiwaschi nichts Neues - neben Einschaltung des Schwarzbaus Dattlen (Kohlekraftwerk) forderte sie die Aktivisten auf nicht immer nur dagegen, sondern auch mal für etwas zu sein... Auch ihr Umweltminister Röttgen blieb vage und blumig: Er will ein neues Energieminsiterium schaffen und so Kompetenzen bündeln. Als wenn es an einer fehlenden Behörde liegen würde, dass die Energiewende stottert. Die Totengräber der Energiewende Röttgen (Umweltminister!), Rösler (Wirtschaftsminister!) und Merkel (Kanzlerin!) rüsten rethorisch auf und offenbaren Visionslosigkeit.

AntiAtomBonn in der Bonner Lokalzeit:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/04/23/lokalzeit_bonn.xml?noscript=true&offset=439&autoPlay=true&#flashPlayer

Unfassbar - erst vor einem Jahr hat die Katastrophe von Fukushima bewiesen, wie gefährlich Atomkraftwerke sind. Jetzt wollen vier EU-Länder erreichen, dass Subventionen für Atomstrom erlaubt werden, weil neue Atomkraftwerke anders gar nicht finanzierbar sind. Schon am Freitag, 20. April, sollen die EU-Wirtschafts- und Energieminister dazu beraten.

Jetzt bei .ausgestrahlt unterschreiben: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/atom-subvention.html

Über 130 BonnerInnen demonstrierten am 5.3. in Bonn für die Energiewende und gegen den von Röttgen und Rösler geplanten Kahlschlag des EEG. Nicht nur AtomkraftgegnerInnen, sondern auch zahlreiche BürgerInnen und ArbeitnehmerInnen der Solarbranche nahmen an der Demonstration teil. Der bunte und lautstarke Zug ging quer durch Bonn und endete vor dem Bonner Hauptbahnhof mit einer Kundgebung, Musik (Selassikai) und Verpflegung (Volxküche und Infostand).

Allen Anwesenden war klar: Die geplante Änderung des EEG wird zu einer deutlichen Verzögerung der Energiewende führen, die fossilen Konzernstrukturen schützen und viele Arbeitsplätze vernichten. Energiewende und Atomausstieg sind die gleiche Seite einer Medaille!

Bei Flickr gibt es Photos der Aktion: http://www.flickr.com/photos/antiatombonn-de

Hier das offizielle Video zur Demo: http://youtu.be/owWIjc_ZXrs

Anschlag auf Energiewende!

Stoppt das Solar-Ausstiegsgesetz!

Demonstration am Montag, den 5.3. in Bonn

Röttgen und Rösler planen den Solarausstieg! Radikale Kürzungen der Solarförderung quasi über Nacht, Begrenzung der Einspeisemenge von Solarstrom, Reduzierung der Ausbauziele für Photovoltaik - all dies bedeutet nicht nur das Ende einer dynamischen Entwicklung bei der Solarstromerzeugung, es gefährdet auch 100.000 bisher sichere Arbeitsplätze, ruiniert hunderte von mittelständigen Unternehmen einer Zukunftsbranche und stellt einen Frontalangriff auf die Energiewende insgesamt dar. Zudem sollen in Zukunft weitere Förderkürzungen durch Ministerverordnung vollzogen werden, sie wären somit einer demokratischen Kontrolle durch das Parlament entzogen.

Der Durchbruch für Erneuerbare Energien zur dezentralen Energieversorgung wird systematisch hintertrieben, CO2-Reduzierung und Unabhängigkeit von Energieimporten spielen keine Rolle mehr. Für Röttgen und Rösler steht der Schutz der vier großen Energiekonzerne vor einer unliebsamen Konkurrenz über den Überlebensinteressen einer ganzen Nation. Die Atom- und Kohlelobby hat sich wieder einmal erfolgreich bei ihren Freunden aus der schwarz-gelben Regierung durchgesetzt.

Das werden wir nicht zulassen! Der Rückfall in die Zeit vor Fukushima muss verhindert werden! Umweltverbände, Solarwirtschaft und Anti-Atom-Bewegung erheben sich gemeinsam gegen diesen energiepolitischen Kahlschlag!

 

Atomausstieg und Energiewende jetzt!

Weg mit dem Solar-Ausstiegsgesetz!

Keine weiteren Einschnitte bei der Solarförderung!

 

In Berlin findet ebenfalls eine Großdemonstration statt.

 

Demonstration in Bonn am Montag, den 05.03.2012.

Auftakt: 18.00h, Belderberg/Ecke Friedrichstraße

Abschlusskundgebung: 18.30h, Bahnhofsvorplatz

 

Dort sprechen u.a. Valentin Hollain von EUROSOLAR e.V., Bonn, sowie Vertreter der teilnehmenden Solarfirmen.

„Uranindustrie stilllegen - Uranabbau, Urananreicherung und Brennelementefertigung stoppen“

200 AtomkraftgegnerInnen aus dem Niger, Russland, Frankreich, Polen, der Türkei, den Niederlanden und Deutschland haben sich am 4. Februar 2012 in Münster zu einer Internationalen Urankonferenz getroffen. Im Mittelpunkt der Urankonferenz stand die Forderung, die internationale Uranindustrie stillzulegen und den weltweiten Uranabbau, die Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung zu stoppen. Die Urankonferenz wurde von einem internationalen Trägerkreis aus 35 Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbänden getragen und ist eine der bundesweit größten Konferenzen dieser Art seit Jahren.

Zum ersten Jahrestag von Fukushima findet in Gedenken an den Atomunfall eine Großdemo in Gronau (bei der Urananreicherungsanlage) statt. AntiAtomBonn wird am 11.3. (Treffen: Sonntag um 7:45 am Bonner Hbf.) gemeinsam mit vielen AktivistInnen mit der Bahn nach Gronau fahren. Wir organisieren gemeinsam NRW-Tickets (39,50€ für 5 Personen) und machen uns vom Bonner Hauptbahnhof auf in Richtung Norden. Genauere Infos zu Ort und Zeit siehe unten...

Nichts ist gut in Fukushima!

Die Auftaktkundgebung findet um 13:00 vor dem Bahnhof in Gronau statt. Der Demonstrationszug zieht anschließend zur Urananreicherungsanlage. Dort findet dann vor dem Haupttor die Abschlusskundgebung statt. Neben verschiedenen spannenden Redebeiträgen auf den Kundgebungen wird es auch ein buntes Rahmenprogramm geben.

Infos unter: http://www.fukushima-jahrestag.de

Gemeinsame Zugabfahrtszeiten zur Demo von Bonn aus:

AntiAtomBonn trifft sich am Sonntag, den 11.3. um 7:45 am Bonner Hauptbahnhof, um gemeinsam mit Wochenendtickets (5 Personen zahlen zusammen 40,00€) nach Gronau und wieder zurück zu fahren. Komm am Sonntag zum Bahnhof und fahr mit - Anmeldung der Fahrt von Bonn aus nicht erforderlich!

Bonn Hbf ab 8.01h RE / Düsseldorf an 9.01h (hier evt. gemeinsames Frühstücken)

Düsseldorf ab 10.06h RE / Dülmen an 11.24h

Dülmen ab 11.40h RB / Gronau an 12.34h

Beginn der Demo vor dem Bahnhof: 13.00h.

Nach der Demo gibt es Shuttle-Busse zurück zum Bahnhof. Die Rückfahrt (Zeit bzw. Verbindung) wird bei der Hinfahrt bekanntgegeben!

Das Rhonetal, mit 11 Atomreaktoren von 58 AKW’s in Frankreich, hat die grösste Dichte an AKW’s in Frankreich und in Europa. Im Falle eines Unfalles in dieser Region, wären Frankreich und Europa für Jahrhunderte verstrahlt. Der Wahlkampf für den 2012 kommenden französischen Präsidenten läuft auf Hochtouren. Zeit für uns aktiv zu werden...

Wir appellieren an die Verantwortung der Politiker. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist eine ethische und ökologische Notwendigkeit. Gleichzeitig bietet der Ausstieg die hervorragende Möglichkeit der Schaffung neuer Arbeitsplätze. In Deutschland wurden so tausende von Stellen geschaffen.

Die 235 km lange Menschenkette findet am 11. März 2012 in Frankreich statt.

Atomenergie ist schon die Vergangenheit: Es lebe die Energiewende!

Bei Interesse an einer Mitfahrt nach Frankreich (Biete Auto / suche Auto) einfach bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden und wir versuchen zu vermitteln!

Die Asse säuft ab, in Gorleben wird weiter gebaut und das EEG ist scharfen Geschossen der Lobby-Politik ausgesetzt: Viele Gründe gibt es am 13. Februar 2012 um 18:00 am letzten Bonner AntiAtomMontagsspaziergang teilzunehmen. Wir treffen uns zum letzten Mal an der Ecke Belderberg./Friedrichstr. und demonstrieren durch die Innenstadt bis zum Hauptbahnhof. Dort gibt es dann eine kleine Abschlusskundgebung samt Live-Musik und auch AntiAtomMaterial für die nächsten Demos.

Gerd Schinkel wird aufspielen und uns und der Atomlobby einheizen!

Infos zu Gerd: www.gerdschinkel.de

Kommt zahlreich, denn die Atomlobby hat nicht aufgegeben!

EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger besucht Siegen am 27.01.2012 als Hauptredner einer IHK-Veranstaltung -  begrüßen wir ihn angemessen !

 

Wenn es nach  Herrn Oettinger geht, bleibt „Die Kernenergie (...) weiterhin eine zentrale Energiequelle für die CO2-arme Stromerzeugung."

 

Statt den Weg frei zu machen für die Erneuerbaren, macht Oettinger eine Rolle rückwärts und bereitet den Ausbau der Atomkraft vor: unter ihrem Kommissar Oettinger befürwortet die EU-Kommission bis zu 40 neue Atomkraftwerke bis 2020 !!!

 

Das wollen wir nicht so stehen lassen und folgen dem Aufruf des Bündnisses für den Atomausstieg Siegerland

 

am 27.01.2011 um 17 Uhr vor der Siegerlandhalle, Eingang A (Haupteingang)

 

mit Antiatomfahnen, Transparenten, Trommeln, Tuten und Plakaten

mit uns gemeinsam Herrn Oettinger kund zu tun, was wir von seinen menschenverachtenden Plänen halten!