Nachricht

Bürgersolaranlage von AntiAtomBonn

In Zeiten massiver Klientelpolitik zugunsten der Energiekonzerne dürfen wir nicht aufhören, selber die Energiewende voranzutreiben und Fakten zu schaffen. Deshalb baut AntiAtomBonn e.V. eine Bürgersolaranlage und sucht insgesamt 32 SolarbürgerInnen, die finanziell in das Projekt einsteigen. Hier weiterlesen

 

50 BonnerInnen mahnen: Fukushima ist überall!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr als 50 Bonnerinnen und Bonner beteiligten sich am Vorabend des dritten Jahrestags der Atomkatastrophe von Fukushima an einer Mahnwache in Bonn, um an die japanische Atomkatastrophe vor drei Jahren zu erinnern. An fünf zentralen Orten der Bonner Innenstadt wurde von 18-19 Uhr mit japanischen Flaggen, Strahlenschutzanzügen und Fackeln der Opfer des Atomunfalls gedacht und gleichzeitig eine sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit gefordert. Unter dem Motto „Fukushima ist überall - AKWs jetzt abschalten!“ mahnten die AktivistInnen von AntiAtomBonn gemeinsam mit vielen tausend MitstreiterInnen an 250 Orten der Republik

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Fukushima mahnt - Mahnwachen bundesweit am 10. März 2014

Drei Jahre dauert die Katastrophe in Japan schon an – und erst allmählich wird ihr wahres Ausmaß sichtbar: kontaminierte Gebiete, Gesundheitsschäden und noch immer heiße Reaktoren, die jederzeit wieder außer Kontrolle geraten können. Auch bei uns laufen noch neun AKW; schon denken die ersten wieder offen über Laufzeitverlängerungen nach. Fukushima jedoch mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten! .ausgestrahlt ruft deshalb für Montag, 10. März, zu bundesweiten Mahnwachen auf.

In Bonn halten wir von 18:00 bis 19:00 h Mahnwachen an 5 zentralen Orten ab. Gemeinsamer Treffpunkt ist 17:45 h vor dem Bonner Rathaus. Bitte pünktlich sein wegen Pressefoto!

An jedem der fünf symbolischen Aktionsorten werden wir mit einer japanischen Flagge, Kerzen und Fackeln und AntiAtomAktivistInnen in weißem Maleroverall schweigend präsent sein. Die Orte in der Bonner Fußgängerzone sind so gewählt, dass jeder Passant auf seinem Weg durch die Bonner Innenstadt an mehreren Aktionsorten vorbeikommt. Hier die genauen Orte.

Wir streiten für den radikalen Atomausstieg JETZT - und nicht erst in neun Jahren! Wir stehen damit im Widerspruch zum schwarz-gelb-rot-grünen Allparteienkonsens nach Fukushima, der die Risiken atomarer Energieerzeugung in Deutschland für mehr als 10 Jahre festgeschrieben und abgesichert hat. Und der einen zähen Atomausstieg im Schritttempo vorgibt - natürlich mit der nicht ausgesprochenen Option einer Verlängerung der Laufzeiten unter anderen wirtschaftlichen und/oder politischen Rahmenbedingungen.

Weitere Infos zu den bundesweiten Mahnwachen

Fukushima überall? - Stoppt den Wahnsinn! - Demo in Jülich

Auf nach Jülich zur landesweiten Demo am 8. März 2014!

AntiAtomBonn fährt hin und bietet 2 Möglichlkeiten:

1. mit dem Zug: Abfahrt 11:01 h Hbf. Bitte kommt rechtzeitig (15 Min. vorher), damit ggf. Gruppentickets gelöst werden können. Ab 10:45 h sind wir am Gleis 1. Umsteigen in Köln-Süd (11.41 h) und Düren (12:21 h). Hin- u. Rückfahrt kostet ca. 9 € pro P. (bei Mitfahrt auf ein Gruppenticket).

2. Teilnahme an der Fahrrad-Demo ab Forschungszentrum: Gemeinsame Hinfahrt (mit Fahrrad) ab 10:01 h. Treffpunkt 9:45 h Gleis 1 Bonner Hbf. 2 mal umsteigen in Köln-Süd und Düren. Ankunft Haltest. Jülicher Forschungszentrum 11.37 h. Nach Abschlusskundgebung Rückfahrt ab Bf Jülich um 16:43 h. Bitte meldet Euch bei Herbert Hoting an ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0228-223840).

Aufruf und Programm

Am 11. März 2014 jährt sich der Beginn der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima zum dritten Mal und die Lage ist noch immer nicht unter Kontrolle:

Niemand weiß, wo der hochradioaktive Brennstoff der Reaktorblöcke 1-3 ist, wie weit er sich in den umgebenden Untergrund gefressen hat.

 

Weiterlesen: Fukushima überall? - Stoppt den Wahnsinn! - Demo in Jülich

Vortrag: Was steckt hinter dem Strompreis?

über Kosten und Nutzen der Energiewende

 

Sascha Samadi, Dipl.-Ökonom, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Seit 2008 ist er Doktorand in der Forschungsgruppe "Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen".

 

Wer sind die eigentlichen Kostentreiber im Energiesektor?
Wie ist der Strompreis zusammengesetzt?
Wie werden sich die Energiepreise langfristig entwickeln?
Wie teuer kommt uns zu stehen, wenn die Energiewende ausgebremst wird?
Und wie schnell könnten wir auf Atom- und Kohlestrom verzichten?
Auf diese und  viele andere Fragen wird Herr Samadi in seinem Vortrag eingehen, ergänzt durch die Ausführungen von Anika Limbach, AntiAtomBonn

 

Freitag, 28. März 2014, 19:30 h

im MIGRApolis, Brüdergasse 16-18 in Bonn

VA: AntiAtomBonn

Eintritt frei!


Weitere Termine unserer Vortragsreihe Energiepolitik