Nachricht
Nein zu Atomkraft! Mailaktion: Rette das EEG!
Am 5. Mai hat Norbert Röttgen Handlungsempfehlungen für die Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) herausgegeben. Bereits Anfang Juni soll das Bundeskabinett eine Gesetzesvorlage zur Novellierung des EEG verabschieden.
Seit 2000 bis heute waren Dank dem EEG Privatpersonen und mittelständische Firmen die Motoren der Energiewende und haben so auch den Wettbewerb vorangetrieben. Dies könnte sich jetzt ändern. Einige Vorschläge aus dem BMU bieten einzig großen Energieunternehmen oder Investoren die Möglichkeit, zu verdienen. Vor allem gilt das für die Handlungsempfehlungen in Bezug auf Biomasse und Windenergie. Bei der Biomasse werden kleine Landwirte benachteiligt. Durch die Novellierung des EEG wäre eine Entlastung der Verbraucher und eine verbesserte Integration der Erneuerbaren Energien möglich. Stattdessen drohen höhere Umlagekosten, von denen vor allem sehr große Investoren profitieren.
Wir möchten Bürgern eine einfache Möglichkeit bereitstellen, sich über Email in den Prozess einzumischen. Dafür haben wir eine Auswahl an Kritikpunkten und Forderungen aufgestellt. Sie können sich für Ihren Protestbrief individuell einzelne oder mehrere Forderungen zusammenstellen. Wählen Sie selbst, welche Forderungen Ihnen wichtig sind.
Hier gehts zum Mailing: http://www.nein-zu-atomkraft.de/mailing.html
28. Mai in Bonn: Atomkraft Schluss!
28. Mai Großdemo Bonn: Unsere Chance, den echten Atomausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai werden wir mit zigtausenden Menschen auf Großdemonstrationen in 20 Städten ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Die Bonner Forderung Abschalten! wird man bis Berlin hören, denn...
Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt:
Alle AKWs abschalten – jetzt und endgültig!
Wir brauchen DRINGEND HelferInnen für die Durchführung der Demo (OrdnerInnen, FlyerverteilerInnen, SpendensammlerInnen etc.). Bitte melde dich bei uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder komme einfach am Samstag um 10:30 zu den Bühnen der jeweiligen Auftakte bzw. dem Münsterplatz. Dort wird es Ordner- bzw. Helfereinweisungen geben!!
Aktuelle Aktionen:
- Wir werden gemeinsam ein großes menschliches X vor dem BMU bilden - als Mahnmal für den Atomausstieg und als Erinnerung an den Atommüll, für den es weltweit noch kein sicheres Endlager gibt!
- Herr Takada (ja. AntiAtom-Aktivist) wird gemeinsam mit den DemonstrantInnen eine Abschalten-Videobotschaft nach Japan schicken!
- Wir laden alle DemonstrantInnen herzlich ein die Brückentechnologie Atomkraft symbolisch zu blockieren!
Für Anfahrten mit dem Bus:
Parkplätze für die An- bzw. Abfahrt befinden sich auf der Neustraße beim Franz-Elbern-Stadion/ Betriebshof Beuel der Stadtwerke Bonn. Das ist direkt am Auftakt Beuel Bahnhof. Die Busse können dort auch parken.
Letzte Mobilisierung:
Hier der inoffizielle Videoflyer zur Demo und zur Brückenblockade in Bonn (Danke Kai!): http://www.youtube.com/watch?v=rWU3mAJAbrc
Hier der Bonner Demoflyer (Danke Kurt!): Bonner Demoflyer runterladen!
Das Wetter wird gut!
Infos zur Demo in Bonn gibt es auf unserer Website:
Hier den Demoaufruf lesen und dann unterschreiben!
Hier findest du alle aktuellen Infos zum Bonner Demoablauf!
Hier findest du alles Wissenswerte zum Kulturprogramm!
Hier findest du alle wichtigen Kontakte!
Hier findest du alle Infos zur Mobilisierung!
Die Infos werden ständig aktualisiert - halte dich also auf dem Laufenden!
Bürgerlobby - Kernfrage Atomausstieg
Dr. Guido Westerwelle verweigert sich
dem Dialog mit Bonner BürgerInnen
Wir kommen trotzdem: Sa 21.5. | 11:30 Uhr |
FDP-Büro | Clemens-Auguststr. 77a
Pressemitteilung vom 21.5.11: Bürger fordern von MdB Westerwelle echten Atomausstieg
Blockade-Training am 14.5.
Je mehr Protest - desto weniger AKW ! 
Mitte Juni läuft das Moratorium ab. Ob und wieviele Atomkraftwerke dann wirklich endgültig abgeschaltet bleiben, hängt entscheidend davon ab, wie deutlich der Widerstand gegen die Atomkraft bis dahin sichtbar wird.
Die Aktionsform „Sitzblockade“ ist eine Möglichkeit des zivilen Ungehorsams um unseren Forderungen Ausdruck zu verleihen. X-tausendmal quer ruft dazu auf, sich gemeinsam mit großen, gewaltfreien Blockade-Aktionen dem Wiederanfahren der AKW zu widersetzen.
Es kommt jetzt darauf an, die Regierung rechtzeitig mit dieser neuen Entschlossenheit zu konfrontieren, damit sie Gelegenheit hat, sich bei ihren bevorstehenden Entscheidungen daran zu orientieren.
Pressemitteilung vom 14.5.11: Nur wer richtig sitzt, kann gut blockieren
Bonner General Anzeiger vom 16.5.11: Initiative AntiAtomBonn trainiert für große Rheinland-Demos
Kölner Stadtanzeiger vom 17.5.11: Übung für den Ernstfall
Photos vom Blockadetraining bei Flickr (zur freien Verwendung für die Presse).
Infowoche und Protestmarsch an Bornheimer Schule am 26. Mai
Die Schülervertretung des Alexander von Humboldt Gymnasiums in Bornheim veranstaltet vom 23. bis 26. Mai eine Informationswoche zum Thema Atomkraft. Es wird einen von uns organisierten Infostand geben und viele LehrerInnen werden das Thema Atomkraft im Unterricht bearbeiten. Diese Woche endet mit einem Protestmarsch zum Rathaus.
Weiterlesen: Infowoche und Protestmarsch an Bornheimer Schule am 26. Mai
Benefizveranstaltung für die Opfer von Fukoshima am 29.5.

Tschernobyl
Eine Chronik der Zukunft
Lesung aus den Interviews von Swetlana Alexijewitsch
29. Mai 2011 um 20 h in der Brotfabrik
es lesen : Petra Kalkutschke, Maximilian Hilbrand, Karsten Gaul
Cello: Bernhard Zapp spielt aus Werken von J.S.Bach
Der Spendenerlös geht an die Japan Chernobyl Foundation (JFC)
Brotfabrik:
Kreuzstr. 16
53225 Bonn-Beuel
http://www.brotfabrik-bonn.de/
Notfallplanung beim GAU: Nach 25km ist Schluss!
"...das Kernkraftwerk Cattenom mit seinen 4 Blöcken ca. 150 km Luftlinie von Koblenz entfernt ist und eine unmittelbare Gefahr einer größeren Kontamination bei einem Unfall in Cattenom nicht gegeben ist. In gleicher Entfernung vom Unglücksort Fukushima in Japan herrschen nahezu normale Strahlungsverhältnisse. Außerdem ist bei der in Cattenom realisierten Sicherheitstechnik ein Unfall wie in Tschernobyl oder in Fukushima nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen. Katastrophenschutzplanungen werden in Deutschland bis zu einem Umkreis von 25 km um ein Kernkraftwerk durchgeführt."
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